Sauras Illustrationen nehmen wegen Ihrer erfinderischen Vielfalt einen wichtigen Platz in seinem Gesamtwerk ein. Als Junge, der fünf Jahre lang bettlägerig war, entdeckte er die Welt durch Bilder und Bücher. Früh (1947) pflegte er es, fiktive Welten und Gestalten (wie z.B. seine Grokos überschriebene Zeichnungsreihe) zu erfinden und dies tat er sein Leben lang. Bernard Dieterle hat dem Illustrator Saura einen grundlegenden Aufsatz gewidmet (Bernard Dieterle, Ilustrado por Antonio Saura, in Mélanges en hommage à Jacques Soubeyroux, Éditions du Celec, Saint-Étienne 2008), den er 2024 in leicht überarbeiteter Form ins Deutsche übertragen hat.
Francisco de QUEVEDO
Trois visions, Yves Rivière éditeur, Paris 1971, 38,3 x 29 cm, 152 Seiten, illustriert mit 42 Lithografien in Schwarz von Antonio Saura; 140 Exemplare, die ersten 37 mit einer Folge von sieben Lithografien in Schwarz, 38,7 x 56,7 cm (WCC 89 bis 137).