Sauras Illustrationen nehmen wegen Ihrer erfinderischen Vielfalt einen wichtigen Platz in seinem Gesamtwerk ein. Als Junge, der fünf Jahre lang bettlägerig war, entdeckte er die Welt durch Bilder und Bücher. Früh (1947) pflegte er es, fiktive Welten und Gestalten (wie z.B. seine Grokos überschriebene Zeichnungsreihe) zu erfinden und dies tat er sein Leben lang. Bernard Dieterle hat dem Illustrator Saura einen grundlegenden Aufsatz gewidmet (Bernard Dieterle, Ilustrado por Antonio Saura, in Mélanges en hommage à Jacques Soubeyroux, Éditions du Celec, Saint-Étienne 2008), den er 2024 in leicht überarbeiteter Form ins Deutsche übertragen hat.
Franz KAFKA
Tagebücher, Manus Presse, Stuttgart 1988, illustriert mit 69 Originallithografien von Antonio Saura, 360 Exemplare, die ersten 90 mit einer Folge von zehn Lithografien (Farbreproduktion) (WCC 454 a 522).