Sauras Illustrationen nehmen wegen Ihrer erfinderischen Vielfalt einen wichtigen Platz in seinem Gesamtwerk ein. Als Junge, der fünf Jahre lang bettlägerig war, entdeckte er die Welt durch Bilder und Bücher. Früh (1947) pflegte er es, fiktive Welten und Gestalten (wie z.B. seine Grokos überschriebene Zeichnungsreihe) zu erfinden und dies tat er sein Leben lang. Bernard Dieterle hat dem Illustrator Saura einen grundlegenden Aufsatz gewidmet (Bernard Dieterle, Ilustrado por Antonio Saura, in Mélanges en hommage à Jacques Soubeyroux, Éditions du Celec, Saint-Étienne 2008), den er 2024 in leicht überarbeiteter Form ins Deutsche übertragen hat.
Antonio SAURA
Nulla dies sine linea, Patrick Cramer éditeur, Genf 1999, 28,3 x 22,8 cm, nicht paginiert, 218 Farbbildtafeln, 365 Reproduktionen in Schwarz-Weiß. Das Buch beinhaltet eine Folge von 218 Zeichnungen und Malereien auf Papier, welche jeweils einen Bericht oder ein Pressebild, die Antonio Saura im Laufe des Jahres 1994 fast täglich aus der Zeitung ausgeschnitten hat, künstlerisch illustrieren.